Nächstes Café am 21. Dezember

Los geht es wie immer um 19:00 Uhr und um 19:30 Uhr beginnt der Vortrag.

Kritik am Militarismus – am Beispiel der NATO

Staaten schlagen und vertragen sich, und der Zusammenschluss mehrerer zu einem Militärbündnis spiegelt beides wieder. Die NATO, das nordatlantische Verteidigungsbündnis, entstand unter einer anderen Gemengelage als der heutigen. Zunächst als gemeinsame Verteidigung gegen ein sich postnazistisch möglicherweise wieder gegen seine Nachbarn erhebendes Deutschland gegründet, war die NATO bald schon nicht mehr wiederzuerkennen. Ihre neue Rolle als Bündnis gegen den Ostblock brachte eine schnelle Mitgliedschaft Deutschlands mit sich, das nun in den gemeinsamen westlichen Machtblock militärisch integriert wurde.
Doch welchen Sinn hat die NATO heute, nach dem Nierdergang der UdSSR? Kann überhaupt von einem westlichen Block mit einheitlichen Interessen gesprochen werden, der mit Hilfe der NATO militärisch abgesichert ist? Immer wiederkehrende Konflikte zwischen gerade deutscher und USamerikanischer Geopolitik treten auch im Bündnis zutage. Und was taugt dieses Bündnis im Kampf gegen den Jihadismus, der sich nicht an Staatsgrenzen orientiert?
Die PR der NATO-Staaten bleibt militaristisch. Antworten auf unsere Fragen können wir von ihr nicht erwarten. Und auch wenn sich die Form und Bewerbung des Militarismus wandelt, bleibt er dem Staat eingeschrieben. Wir wollen aufzeigen, dass Militarismus und Großmachtstreben den Staaten auch heute nicht abzutrennen sind.

Nächstes Café am 16.November

Los geht es wie immer um 19:00 Uhr und um 19:30 Uhr beginnt der Vortrag.

Eine Frage des Respekts: Zum Umgang staatlicher Institutionen, Medien und Gesellschaft mit den NSU-Mordopfern, den Hinterbliebenen und den Verletzten

Vortrag und Diskussion mit Kutlu Yurtseven

Kutlu Yurtseven ist tagsüber als Sozialarbeiter in Problembezirken unterwegs, abends steht er auf der Theater-Bühne in Stücken über die Terroranschläge des Nationalsozialtischen Untergrund oder er tritt mit seiner Band Microphone Mafia mit der Familie Bejarano auf. Kutlu Yurtseven war vor zehn Jahren Anwohner der Keupstraße und erzählt über den Anschlag, die Ermittlungen und die Folgen. Er erzählt über die damaligen Geschehnisse in Köln und den Rassistischen Terror des NSU. Wie sind die Ermittlungsbehörden, die Medien und die Politik in der Folge des Nagelbomben-Anschlages in Köln mit den Anwohner_innen umgegangen? Welche Folgen hatte und hat das für die Betroffenen und für die gesamte Community? Was für Wünsche, Hoffnungen und Ängste verbinden die Menschen aus der Keupstrasse nicht nur mit dem Prozess in München? Außerdem wird Kutlu etwas über die Arbeit der Initiative “Keupstraße ist überall” und wie der sogenannte “Tag X” in München sich auf die Keupstraße, die Betroffenen und auf die gemeinsame Arbeit auswirkt hat, erzählen.

Nächstes Café am 19. Oktober

Feindbild „Lügenpresse“. Über ein massenwirksames verschwörungstheoretisches Konstrukt

Seit Beginn der rechtsoffenen „Montagsmahnwachen für den Frieden“ und der antimuslimisch-rassistischen Pegida-Demonstrationen sehen sich Journalist*innen neuen Angriffen und Anfeindungen ausgesetzt. Umfragen zufolge glaubt außerdem die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland, dass die Nachrichtenmedien von der Regierung und von Wirtschaftsverbänden gesteuert werden, und dass sie häufig absichtlich die Unwahrheit sagen. Wie steht die rechte Mobilmachung in Verbindung zu diesen Einstellungen? Um sich dieser Frage zu nähern, werden im Vortrag Diskursfragmente aus rechten Internetblogs analysiert. In ihnen offenbart sich als Bezugspunkt für den „Lügenpresse“-Begriff eine umfassende Verschwörungskonstruktion. Zur analytischen Einordnung schlägt der Referent vor, das „Lügenpresse“-Ideologem als paranoischen Diskurs zu verstehen. Dafür macht er einen kulturhistorisch fundierten Begriff des Paranoischen stark, der die Paranoia nicht als das außerhalb Gesellschaft stehende Andere versteht, sondern als besonders starke Ausprägung von bestimmten alltäglichen kulturellen Praktiken und Erzählstrukturen. Diese Anschlussfähigkeit an alltägliche kulturelle Praktiken gilt es zu berücksichtigen, wenn eine Erklärung für den Erfolg des Lügenpresse-Ideologems im Rahmen neuer rechter Organisierung gesucht wird. Mit der Renaissance des paranoisch strukturierten „Lügenpresse“-Vorwurfs kommt daher emanzipatorischen, nicht-verkürzenden Formen der Medienkritik eine besondere gesellschaftliche Bedeutung zu.

Autoreninformation:
Rolf van Raden studierte Literaturwissenschaft, Politikwissenschaft und Theaterwissenschaft. Arbeitete zehn Jahre lang als freier Journalist, jetzt hauptsächlich in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Er ist publizistisch und wissenschaftlich tätig am Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung sowie Mitarbeiter der Linksfraktion im Rat der Stadt Bochum. Wissenschaftliche Arbeitsschwerpunkte: Rassistische Diskurse und gesellschaftliche Ausgrenzung, kritische Psychiatriegeschichte, Biopolitik und Bio-Macht im transdisziplinären Kontext. Veröffentlichungen u.a.: Im Griff der Medien. Krisenproduktion und Subjektivierungseffekte, hg. zus. m. Siegfried Jäger, Münster 2011; Tradierte Aussagesysteme. Psychiatrie und Biomedizin als Diskurs und politische Praxis. In: S. Dickel/M. Franzen/ Ch. Kehl (Hg.): Herausforderung Biomedizin – Gesellschaftliche Deutung und soziale Praxis. Bielefeld 2011; Psychiatrie der Prävention. Diskursverschränkungen von Medizin und Sicherheit. In: Kriminologisches Journal 4/2010; Patient Massenmörder. Der Fall Ernst Wagner und die biopolitischen Diskurse, Münster 2009.

» Los geht es wie immer um 19:00 Uhr mit leckerem veganen Essen und ab ca. 19:30 beginnt der Vortrag. Anschließend könnt Ihr wie immer noch das ein oder andere Getränk genießen.

Nächstes Café am 21. September

Los geht es wie immer um 19:00 Uhr und um 19:30 Uhr beginnt der Vortrag.

„Rechte Mobilisierungen in NRW – Von HOGESA bis AfD“

Vortrag und Diskussion mit Robin Dullinge

Am 09. Januar 2016 befanden sich unter dem Motto „Pegida schützt!“ fast 1.800 Teilnehmer_innen auf einer Demonstration von Pegida NRW in Köln. „Aufhänger“ waren zahlreiche Fälle sexualisierter Gewalt gegen Frauen in der Silvesternacht. Ein Jahr und drei Monate zuvor war dieselbe Demonstrationsstrecke von etwa 3.000 rechten Hooligans genutzt worden, was mit „Krawallen“ und Angriffen auf Passant_innen, Gegendemonstrant_innen und Journalist_innen einherging. Seit Ende 2014 vergeht kaum eine Woche ohne Aktionen von rechten Akteur_innen in NRW, vom Sprühen von Graffitis über Versammlungen mit rassistischen und antisemitischen Inhalten bis zu Anschlägen auf Asylunterkünfte.
Der Vortrag beschäftigt sich mit den aktuell in NRW auf der Straße und im Netz aktiven Gruppen und deren Protagonist_innen. Er gibt einen Überblick über die verschiedenen Regionen und die dortigen extrem rechten Aktivitäten. Eingebettet wird dies in eine Darstellung der Strategien der verschiedenen (extrem) rechten Akteur_innen.

Zum Referenten: Robin Dullinge ist freier Journalist aus dem Rheinland und berichtet u. A. für sechel.it über rechte Aktivitäten in NRW.

Nächstes Café am 17. August

» Bevor wir am 27. August „3 Jahre Antifa-Café“ mit einer Party feiern,(Infos) findet im August noch ein Antifa-Café statt. Los geht es wie immer um 19 Uhr mit leckerem veganen Essen und ab ca. 19:30 beginnt der Vortrag. Anschließend könnt Ihr wie immer noch das ein oder andere Getränk genießen.

Die Rote Armee im Ruhrgebiet

Vortrag und Diskussion mit Günter Gleising

Im März 1920 wehten drei Wochen lang rote Fahnen auf den Rathäusern, waren die großen Betriebe besetzt, übten Aktionsausschüsse und Vollzugsräte die Macht im Rheinisch-Westfälischen Industriegebiet aus. Die Rote Armee aus Angehörigen der Arbeiterbewegung bildete den Kern des Kampfes gegen den reaktionären und militaristischen Kapp-Lüttwitz-Putsch.
Über Hintergründe, Ereignisse Auswirkungen dieser drei Wochen informiert Günter Gleising (Bochum), Autor mehrerer Bücher zum Thema Kapp-Putsch und Märzrevolution 1920.
Er wird sich dabei vor allem mit 6 Fragen auseinander setzen:
1. Das Jahr 1920, der Kapp-Putsch und die Reaktionen im Rhein/Ruhrgebiet.
2. Wie entstand die Rote Armee?
3. Wie war deren Organisation und wie erfolgte die politische und strategische
Willensbildung?
4. Wie war die Entwicklung der Roten Armee bis Anfang April, Auswirkungen der
Bielefelder und Münsterschen Verhandlungen?
5. Das Ende und der weiße Terror.
6. Das Märzgefallenengedenken als Bestandteil der Arbeiterkultur

Nächstes Café am 20. Juli

Vortrag: Kapitalismus, Krise, Behinderung: Ein Streifzug durch die (deutsche) Geschichte

Los geht es wie immer um 19 Uhr und um 19:30 Uhr beginnt der Vortrag.

Auf den ersten Blick scheinen Kapitalismus und Behindertenpolitik nicht viel miteinander zu tun zu haben, gibt es doch z.B. in der deutschen Geschichte erhebliche Unterschiede im Umgang mit Behinderung bei wesentlich gleichbleibenden wirtschaftlichen Grundlagen. Ein Zusammenhang wird allerdings deutlich, sobald man „Kapitalismus“ als einen dynamischen Prozess versteht: Dessen Konjunkturen gehen mit gesellschaftlichen Konflikten einher, die auch der Behindertenemanzipation Möglichkeiten eröffnen und Grenzen setzen. Ein Streifzug durch die deutsche Geschichte von der Weimarer Republik bis zur europäischen Austeritätspolitik unserer Tage soll diesen Zusammenhang zeigen. Dabei wird versucht, die zunehmende Verbreitung bestimmter Ideologien (z.B. im Sinne von „Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“) aus Veränderungen der sogenannten ökonomischen Basis zu erklären.

Michael Zander ist Mitglied der AG Disability Studies in Deutschland und vertritt derzeit eine Professur im Fach Rehabilitationspsychologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Letzte Veröffentlichung: „We care“ – aber wer sind „wir“? Luxemburg, 1/2016, http://www.zeitschrift-luxemburg.de/we-care-aber-wer-sind-wir/    

Nächstes Café am 15. Juni

Los geht es wie immer um 19 Uhr und um 19:30 Uhr beginnt der Vortrag.

Deutschland alternativlos? Fragen zu AfD, Ideologie und Klassenkampf

Vortrag und Diskussion mit Daniel Kulla

Die AfD – alles Nazis? Pöbel aus dem Osten? Dummenfang abgehalfterter West-Politveteranen und gescheiterter Kleinunternehmer? Politischer Arm der Bereitschaftspolizei? Einlösung des antideutschen Versprechens? Der Kater nach dem soundsovielten Sommermärchen? Keine Alternative? Und wozu? Wer ist denn dieser Nationalismus überhaupt? Und wer hat denn überhaupt was dagegen? Gab’s das nicht alles schon mal? Und wo ist eigentlich diese Arbeiterbewegung, wenn sie mal gebraucht wird? Bei denen? Oder fragt die sich, wo wir bleiben?

Als Vor-Ort-Beobachter in Sachsen-Anhalt will Autor und Musiker Daniel Kulla („Hass allein genügt nicht mehr“) etwas Unordnung in die Gewißheiten bringen und dazu anregen, die verdammt ernste Lage jenseits von Bekenntnis und innerlinker Konkurrenz wirklich ernst zu nehmen.

 

Nächstes Café am 18. Mai

Los geht es wie immer um 19 Uhr und um 19:30 Uhr beginnt der Vortrag.

„Die gefährlichste Frau Amerikas“: Emma Goldman

Vor 75 Jahren, am 14. Mai 1940, starb Emma Goldman und hinterließ ihren einmaligen Reichtum an gelebter Erfahrung und Theorie. Nicht bloß als Zuschauerin, sondern als scharfe Beobachterin und kämpferische Anarchistin bewegte Goldman sich in einer Zeit, als Europa, Asien und Amerika von Wellen der Revolution und Reaktion erschüttert wurden. Ihr Leben zwischen diesen Zentren war immer wieder eines auf der Flucht: vor antisemitischen Pogromen, vor politischer Verfolgung und staatlichem Terror. Die Erfahrungen in den Kämpfen der US-Amerikanischen TextilarbeiterInnen brachten Goldman zu ihren Vorstellungen vom freiheitlichen Sozialismus, und entsprechend wurde sie zur bekannten Aktivistin und Agitatorin der ArbeiterInnenbewegung. Dies brachte ihr sowohl eine große Anhängerschaft als auch Repression ein, was zu mehreren Gefängnisaufenthalten führte. Später verlagerte Goldman ihren Schwerpunkt auf andere Kampffelder. Ihre Positionen zu Militarismus, Nationalismus, Religion, Feminismus und Familie sind bis heute herausfordernd und eigenständig. Befreiende Momente suchte sie nicht in Parteien und auch nicht in der Masse, sondern im kreativen Potential, das erst noch von den gemeinschaftlich handelnden Individuen zu erschaffen ist.

Ihre provozierenden Thesen werden vorgestellt, im Zusammenhang mit Goldmans Biographie. Denn ihr Leben folgte dem von ihr selbst formulierten Grundsatz, „dass die Wahrheit, wenn sie einmal erkannt wurde, auch gelebt werden muss und ihr Wesen nicht nur theoretisiert werden darf“.

Nächstes Café am 20. April

Los geht es wie immer um 19 Uhr und um 19:30 beginnt der Vortrag.

Religionskritik als Entzifferung menschlicher Projektionen

Das Zeitalter der „Aufklärung“ ist längst Geschichte, und doch sind die „Fundamentalisten“ in den „Weltreligionen“ auf dem Vormarsch. Wenn auch die Masse der Gläubigen der großen Weltreligionen nicht mehr allzu viel glaubt, entwickelt eine Vielzahl von Menschen doch religiöse oder spirituelle Bedürfnisse und lebt sie verschiedenartig aus. Mit dem deutschen Philosophen und Hegel-Schüler Ludwig Feuerbach kam es zu einer wichtigen Änderung in den religionskritischen Argumentationsmustern. Es ging von da an nicht mehr um die Wahrheit oder Unwahrheit von Offenbarungen oder Dogmen, sondern um die Entzifferung ihres menschlichen Sinns. Marx hat diese neue Religionskritik umgemünzt in die Kritik einer unmenschlichen gesellschaftlichen Wirklichkeit, Freud hat sie aufgegriffen für die Heilung seelischer Leiden.

Das Eintreten für die konsequente Trennung von Kirche und Staat und für säkulare politische Institutionen ist nur die halbe Miete. Indirekt und unbewusst ist religiöses Bewusstsein immer auch der Protest gegen eine unmenschliche gesellschaftliche Wirklichkeit. Darum stellt sich die Frage, wie dieses Potenzial in einem emanzipatorischen Sinne mobilisiert und gegen dem Faschismus vergleichbare irrationale und unmenschliche Ideologien gewendet werden kann.

Manuel Kellner hat in seiner Einführung in die „Kritik der Religion und Esoterik. Außer sich sein und zu sich kommen“ (in der theorie.org-Reihe des Schmetterling Verlags) diese Frage gestellt. Er wird mit uns darüber diskutieren und einleitend zeigen, woran die religionskritischen Ansätze kranken, die hinter Feuerbach, Marx und Freud zurückfallen.

Nächstes Café am 16. März

„Zauberei und Herrschaft – Zur Ideologie der Harry Potter-Romane“
Melanie Babenhauserheide
Los geht es wie immer um 19 Uhr und um 19:30 beginnt der Vortrag. Anschließend könnt Ihr noch das ein oder andere Getränk genießen.
Rowlings Heptalogie, die davon erzählt, wie der Waisenjunge Harry erfährt, dass er ein Zauberer ist, in das magische Internat Hogwarts aufgenommen wird und mit seinen FreundInnen gegen den Mörder seiner Eltern kämpft, hat sich als beispielloser Kassenschlager erwiesen. Nicht wenige LeserInnen der ersten Generation, die gleichzeitig mit der Hauptfigur während der Veröffentlichungen zwischen 1997 und 2007 von Band zu Band grob ein Jahr älter geworden sind, verwenden Formulierungen wie die, sie seien “mit Harry Potter aufgewachsen”, die Reihe habe sie durch ihre Kindheit und Jugend “begleitet” und sie “geprägt”. Die Harry Potter Reihe ist somit Bestandteil der Initiation in Kultur und an ihrem Erfolg kann ein Stück weit der Zeitgeist abgelesen werden.
Was wird da eigentlich so enthusiastisch gelesen? Welche Ideologien enthält dieses Artefakt der Kulturindustrie? In welchem Verhältnis stehen affirmative und kritische, reaktionäre, konservative und emanzipatorische Aspekte der Erzählung?
Basierend auf einer ideologiekritischen Analyse aus Perspektive der Kritischen Theorie Theodor W. Adornos wird in diesem Vortrag der Fokus auf die ideologischen Spannungen der Widersprüche der Erzählung gerichtet und der Frage nachgegangen, inwiefern diese Romane in ihrer spezifischen ästhetischen Formensprache reale gesellschaftliche Herrschaftsverhältnisse bestätigen, rechtfertigen, verschleiern, in Frage stellen.