Nächstes Café am 16. Dezember

Am 16.12.2015 begrüßen wir Ismail Küpeli zum Thema: „Kampf um Kobanê – Kampf um die Zukunft des Nahen Ostens“.

Los geht es wie immer um 19 Uhr mit leckerem veganen Essen und ab ca. 19:30 beginnt der Vortrag. Anschließend könnt Ihr wie immer noch das ein oder andere Getränk genießen.

Anküdigungstext:
Der Kampf um Kobanê und Rojava ist eine zentrale Auseinandersetzung im Nahen und Mittleren Osten, in der alle relevanten Akteure in der einen oder anderen Weise involviert waren. Kobanê wird weiterhin die politischen Ereignisse in der Region prägen – sowohl die Beziehungen zwischen der Türkei und der PKK als auch den Bürgerkrieg in Syrien. Der Konflikt bietet Anlass, zentrale linke Auseinandersetzungen neu aufzugreifen – wie etwa die Frage nach Gewalt als Mittel der Politik und nach dem Entwurf einer neuen Gesellschaftsordnung. Anders gesagt: Lässt sich eine Revolution durch Krieg verteidigen oder ist eine militärische Auseinandersetzung der Tod für jegliches emanzipatorisches Projekt?

Nächstes Café am 18. November

Am 18.11.2015 begrüßen wir Rehzi Malzahn zum Thema: „dabei geblieben“ – Aktivist_innen erzählen vom Älterwerden und Weiterkämpfen.

Los geht es wie immer um 19 Uhr mit leckerem veganen Essen und ab ca. 19:30 beginnt der Vortrag. Anschließend könnt Ihr wie immer noch das ein oder andere Getränk genießen.

Ankündigungstext:
Seit Jahrzehnten ist die Linke in Deutschland vornehmlich eine Jugendbewegung. Spätestens Anfang 30 steigen die meisten aus. Was aber ist mit denen, die »dabei geblieben« sind? In knapp 30 Interviews geht Rehzi Malzahn der Frage auf den Grund, was diejenigen Aktivis_innen bewegt, die auch mit Mitte 40, 50, 60 noch auf die Straße gehen, Aktionen planen oder auf vielen anderen Wegen ihre radikale Kritik an den Verhältnissen ausdrücken.

Die Interviewten gehören verschiedenen linken Bewegungen an. Sie blicken auf ihr Leben und erzählen, wie alles angefangen hat, woran sie verzweifelt sind, was sie ermutigt oder wie sie mit Frust umgehen. Sind Job und Familie wirklich Gründe, um den Einsatz für eine radikal andere, bessere Welt aufzugeben – oder sind das nur vorgeschobene Gründe an einem Punkt, wo man von vielen Fragen nicht mehr berührt wird? Ein Destillat ihrer Erkenntnisse aus den Gesprächen gibt die Autorin den Leser_innen in der Einleitung mit auf den Weg.
Ein Buch für alle Generationen und Lebenswege: Wer auch noch ›dabei ist‹, liest, wie es den Anderen damit geht. Wer ausgestiegen ist, erfährt etwas über das Leben, für das er_sie sich nicht entschieden hat. Wer ›dabei bleiben‹ will, findet Anregungen dazu. Wer Pause macht, kann über die Bedingungen des Aktivseins reflektieren, und wer nie ›dabei war‹, bekommt einen Einblick in das Leben derjenigen, für die der Kampf um eine bessere Welt eng mit dem eigenen Dasein verknüpft ist.

Nächstes Café am 21. Oktober

Das nächste Offene Antifa Cafe im AZ Mülheim veranstalten wir zum Thema :

Umgang mit Repression

Was tun, wenn`s brennt?
Ein Vortrag zu den Themen Datensicherheit und – Vermeidung, Aktionsvorbereitung, und das Verhalten, wenn`s die Staatsanwaltschaft und Polizei aktiv wird.
In letzter Zeit kam es wieder vermehrt zu Aktionen, bei denen die Polizei eingriff. Dabei waren mit Blockaden von Abschiebungen und Besetzungen von Geschäftsräumen eher untypische Aktionsformen dabei, die auch über das Ordnungsrecht bei Versammlungen weit hinaus geht. Wir werden neben dem Verhalten gegenüber den Repressionsorganen auch auf die für solche Aktionen speziellen rechtlichen Hintergründe aufklären und auch nochmal die Standards von einer sicheren politischen Gruppenarbeit thematisieren.
Neben dem Referenten wird auch eine Rechtsanwältin anwesend sein.

Nächstes Café am 16. September

Das nächste Offene Antifa-Café im AZ Mülheim findet am 16. September ab 19:00 Uhr statt. Wie immer gibt es kalte Getränke und sonstige vegane Vollversorgung. Das Thema des Vortrags, der etwa gegen 19:30 Uhr beginnt, lautet:
Genderbashing. Diskriminierung und Gewalt an den Grenzen der Zweigeschlechtlichkeit

Buchvorstellung:
Neue‹ Existenzweisen der Geschlechter wie z.B. Transgender, Intersexuelle, Transsexuelle und Crossdresser*innen sind längst Alltag. Was bedeutet es, wenn geschlechtlich nonkonforme Personen von massiven Gewalt- und Diskriminierungswiderfahrnisse n berichten, die gesellschaftlich unbekannt und/oder nicht anerkannt werden?
Die vorliegende Studie befasst sich mit dieser Leerstelle der Gewaltforschung. Geschlechtlich nonkonforme Personen, die sich selbst beispielsweise als ›Transgender‹, ›Interqueer‹, ›Queerer Transboy‹, ›Lesbian Boy‹, ›Transfrau‹, ›Transmann‹ oder ›Butch‹ verorten, berichteten in 18 qualitativen Interviews und in einer Gruppendiskussion von ihren Gewalt- und Diskriminierungswiderfahrnissen.

Referent*in: Ines Pohlkamp

Nächstes Café am 19. August

Das nächste Offene Antifa-Café findet am 19. 8. zum Themenschwerpunkt: „Kritik des Antiamerikanismus“ statt. Es wird wie immer etwa Veganes zu futtern geben. Beginn des Vortrags ist etwa gegen 19.30 Uhr!

Kritik des Antiamerikanismus: Hass, Neid, Wahn – Antiamerikanismus in den deutschen Medien

Kurzbeschreibung: Vortrag und Buchvorstellung des Politikwissenschaftlers Tobias Jäcker:

Wildwestgebaren, Raubtierkapitalismus, Hollywoodschund – die Klage über vermeintlich typisch amerikanische Zustände ist in Deutschland verbreitet. Tobias Jaecker fragt nach den Ursachen, der Funktionsweise und den Auswirkungen des Antiamerikanismus. Er untersucht dazu mediale Kontroversen aus Politik, Wirtschaft und Kultur: von 9/11 über Obama bis zur Finanzkrise. Im Mittelpunkt der Analysen stehen die alltäglichen stereotypen Bilder, die in Zeitungsartikeln, Filmen und Popsongs, aber auch auf Zeitschriftencovern und in Karikaturen zum Vorschein kommen. Das Ergebnis führt eindringlich vor Augen, dass der Antiamerikanismus im 21. Jahrhundert als Welterklärungsmuster dient, um gesellschaftliche Umbrüche und Missstände scheinbar schlüssig zu deuten. Er kann sich so zu einer gefährlichen Ideologie verdichten.

Nächstes Café am 15. Juli

Am Mittwoch, dem 15. Juli, findet das nächste Antifa-Café statt. Los geht es wie immer um 19 Uhr mit leckerem veganen Essen und ab ca. 19:30 Uhr beginnt der Vortrag.

Reclaim Your City – Graffiti & Street Art als eine Form der Aneignung des öffentlichen Raumes

Vortrag und Diskussion mit Pappsatt

Wie werden Konflikte um den öffentlichen Raum in diesem kommuniziert? Welche Strategien der Raumaneignung verfolgen Protestbewegungen? Wie positionieren sich KünstlerInnen und GestalterInnen in der Stadtpolitik?

In vielen westlichen Metropolen bestimmen seit einigen Jahren Themen wie die Privatisierung öffentlicher Flächen, explosionsartig steigende Mieten, Prozesse der Verdrängung aus der Innenstadt und die Forderung nach Partizipation die politische Tagesordnung.

Was hat städtisches Gärtnern mit dem Aufstand illegalisierter MigrantInnen zu tun? Urban Art und Spruch – Graffiti, MediaSpree, Kotti und Co, Wilde Plakate, Kampf gegen Werbung, MietProteste, Name-Writing und Hausbesetzer-Bewegung… Am Beispiel Berlins werden aktuelle stadtpolitische Protestbewegungen vorgestellt, die auf unterschiedliche Art und Weise ein „Recht auf Stadt“ einfordern. Erklärt werden die Strategien der Raumaneignung dieser Bewegungen und untersucht, welche Rolle Kunst, Gestaltung und Kartographie darin spielen. Ein Fokus liegt in diesem Vortrag auf Graffiti/Street Art im Kontext der Auseinandersetzungen um die Stadtentwicklung Berlins.

Pappsatt ist ein Kunst- und Medien – Kollektiv, das an der Schnittstelle zwischen linker (Stadt-)Politik und Gestaltung arbeitet. Es ist Teil des Urban Art Netzwerks „Reclaim Your City“ und Mitbetreiber der gleichnamigen Website www.reclaimyourcity.net. Das Kollektiv agiert im Kontext der künstlerischen und politischen Initiativen, die eine Stadt für alle fordern und aufbauen.

www.pappsatt.org

Nächstes Café am 17. Juni

Los geht es wie immer um 19 Uhr mit leckerem veganen Essen und ab ca. 19:30 beginnt der Vortrag.

Die Identitäre Bewegung – Ein Überblick

Im Herbst 2012 tauchte mit der Identitären Bewegung (IB) in Deutschland eine neue extrem rechte Gruppierung auf. Die IB inszeniert sich als aktionistische ‚Jugendbewegung‘ und machte bisher durch kleinere flashmobartige Aktionen, Plakate oder Aufkleber, vor allem aber durch ihre Selbstdarstellung im Internet auf sich aufmerksam. Nicht links und nicht rechts, sondern eben ‚identitär‘ wolle man laut eigener Aussage sein, von ‚klassischen‘, neonazistischen Gruppierungen möchte sich die IB durch ihr Auftreten und ihre Argumentation abheben. Dass diese vorgebliche Distanzierung von extrem rechter Ideologie wenig überzeugend ist, legt ein Blick auf die vermittelten Inhalte offen. Die Identitären transportieren völkische und rassistische Gesellschaftsvorstellungen und orientieren sich dabei maßgeblich an der Ideenwelt und den Strategien der sogenannten ‚Neuen Rechten‘. Sie beziehen sich affirmativ auf das Konzept des ‚Ethnolpuralismus‘ und auf die durch die ‚Neue Rechte‘ proklamierte Strategie der ‚Metapolitik‘, die das Ziel einer Diskursbeeinflussung von rechts verfolgt. Entsprechend wohlwollend wurde die IB seit ihrem Auftauchen auch von einschlägigen Akteur_innen des neurechten Spektrums rezipiert.

Den Anspruch, die Dynamik einer rechten ‚Jugendbewegung‘ zu entwickeln, hat die Identitäre Bewegung ganz offensichtlich verfehlt. Von Anfang an ist sie weit weniger auf der Straße als vielmehr im Internet präsent gewesen, auch organisatorische Umstrukturierungen der Identitären im letzten Jahr haben an diesem Umstand wenig verändert. Verschwunden oder in Auflösung befindlich erscheint die Gruppierung deshalb allerdings nicht. So trat die Identitäre Bewegung im Zusammenhang mit Pegida-Demonstrationen in Erscheinung, Anfang April war sie als eigener Block bei einem Aufmarsch der ‚Patriotischen Europäer‘ in Dresden mit dabei. Diese durchaus gegenseitige Nähe zwischen IB und Pegida-Spektrum verwundert nicht, verschreiben sich die Identitären doch der Verteidigung der ‚europäischen‘ bzw. ‚deutschen‘ ‚Identität‘ gegen eine vermeintliche Islamisierung. Auch zwischen IB und Teilen der (Jungen) AfD fallen inhaltlichen Übereinstimmungen und personellen Überschneidungen auf.

Im Vortrag wird vor allem ein genauerer Blick auf die Netzwerke sowie die Ideenwelt der ‚Neuen Rechten‘ geworfen, welche die Identitäre Bewegung für sich übernimmt, zeitgemäß ‚verpackt‘ und so für eine junge, aktionsorientierte Zielgruppe aufbereitet. Es sollen nicht einfach die Strukturen oder Aktionen der IB abgehandelt werden, interessanter erscheint es, die IB als Beispiel für Modernisierungstendenzen in der extremen Rechten zu betrachten.

Die Referentin Laura Heinsbach ist bei der Antifaschistischen Bildungsinitiative Münsterland (ABM) aktiv.

Nächstes Café am 20. Mai

Ursache und Struktur der PEGIDA-Proteste — „Wir sind nicht rechts, aber…“

Am Mittwoch, dem 20. Mai wird Mark Haarfeld als Bochumer Historiker über die Strukturen der Pegida-Bewegungen referieren und der Frage nachgehen, ob es sich bei diesen Gruppierungen um eine ernstzunehmende Bewegung handelt.

Das AZ Mülheim ist wie immer ab 19:0 Uhr für das Antifa-Café geöffnet. Dann kann in Ruhe was gegessen und eine Limo getrunken werden und um 19:30 Uhr beginnt der Vortrag.

Hier der Ankündigungstext:

„Wir sind nicht rechts, aber…“ Ursachen und Struktur der Proteste von Pegida

Seit Ende Oktober 2014 demonstrieren in Dresden jeden Montag mehrere tausend Menschen gegen eine „Islamisierung Deutschlands“. Dabei geben sie an, weder rechts, noch links zu sein, stattdessen die „schweigende Masse“ zu repräsentieren, die sich gegen „die Politik da oben“ wehre. Pegida expandierte in den kommenden Monaten, hatte jedoch in anderen Städten nicht den Erfolg wie in Dresden. In der Presse bereits als ein gescheitertes Projekt beurteilt, sieht sich Pegida weiterhin als außerparlamentarische Opposition, die nun auch das Oberbürgermeisteramt der Stadt Dresden anstrebt. Der Vortrag will die Strukturen und Ursachen und Pegida verdeutlichen sowie deren Entwicklung skizzieren.

Nächstes Café am 15. April

Wir freuen uns, euch am 15. April zu unserem nächsten Vortrag im AZ begrüßen zu dürfen:

»Antifaschistische Aktion – Geschichte einer linksradikalen Bewegung« (Bernd Langer). Es handelt sich um eine Vorstellung des gleichnamigen Buches. Los geht es wie immer um 19 Uhr mit leckerem veganen Essen und ab ca. 19:30 beginnt der Vortrag.

Ankündigungstext:
Heute sind die Doppelfahnen der »Antifaschistischen Aktion« das am
häufigsten genutzte Symbol der linken Szene. Auch unter »Antifa« kann
sich wohl jede_r etwas vorstellen. Schwarzer Block gleich Antifa; so
vermitteln es zumindest die Medien in falscher Verkürzung. Denn die
Geschichte dieser Bewegung reicht weit zurück und ist keineswegs auf
Militanz zu reduzieren.

Antifaschismus wurde in Deutschland Anfang der 1920er Jahre als
polemischer Kampfbegriff durch die KPD eingeführt. Verstanden wurde
darunter Antikapitalismus. Erst Anfang der 1930er Jahre rückte der Kampf
gegen die Nationalsozialisten mehr und mehr in den Fokus. 1932 mündete
diese Entwicklung in der Gründung der Antifaschistischen Aktion.

In der BRD griffen kommunistische Gruppen in den 1970er Jahren das
Emblem wieder auf. Später, von Autonomen übernommen und neu gestaltet,
wurde es zum Zeichen der heutigen Antifa. Undogmatisch, radikal und
systemkritisch ist Antifaschismus also von jeher viel mehr als nur ein
Kampf gegen Nazis.

Dieses Buch liefert den ersten umfassenden Überblick über die
Entwicklung der Antifa. Ein Grundlagenwerk für Aktivist_innen und all
diejenigen, die erfahren wollen, in welcher Tradition Antifaschismus in
Deutschland steht.

Link zum Buch

Nächstes Café am 18. März

Wir freuen uns, euch Mitte März zu unserem nächsten Vortrag im AZ begrüßen zu dürfen: »Schule im Kapitalismus und das Missverständnis über die Chancengleichheit« (Prof. Dr. Freerk Huisken). Los geht es wie immer um 19 Uhr mit leckerem veganen Essen und ab ca. 19:30 beginnt der Vortrag.

Ankündigungstext:
Dass es in der Schule an Chancengleichheit fehlt, behauptet noch jede Schulkritik. Ge­meint ist damit, dass Kinder aus den unteren Klassen und Schichten der Gesellschaft ge­ringere Chancen haben, sich in der Schule bis zum Studium vor zu arbeiten.

Sachlich trifft das zu: Doch was hat das mit dem Unterrichtsverfahren des chancenglei­chen Leistungsvergleichs zu tun? Das steht allein für die schulische Unvernunft, das Ler­nen als vergleichendes Leistungslernen, also als Konkurrenzveranstaltung zwischen allen Schülern einer Klasse oder eines Jahrgangs zu veranstalten, dabei alle unter die gleichen schulischen Bedingungen zu setzen – und zwar rücksichtslos gegenüber all dem, was Schüler aufgrund der Erziehung im Elternhaus bereits wissen, können und zu leisten im­stande sind. Dies deswegen, weil es der Schule im Kapitalismus darauf ankommt, in ei­nem großen Bildungstest die Leistungsstärksten des Nachwuchses zu ermitteln und zwar ganz unabhängig von ihrer gesellschaftlichen Herkunft. Den Siegern werden später ge­sellschaftliche Führungsaufgaben anvertraut. Die Verlierer dürfen sich dann in den unte­ren Lohngruppen tummeln. Die Bildungspolitik hat deswegen das alte Ständeschulwesen durch die demokratische Leistungsschule ersetzt, die sich seit langem in doppelter Hin­sicht als Klassenschule erweist: Zum einen, weil sie den Nachwuchs auf die Jobs der Klassengesellschaft verteilt, zum anderen weil sich über das leistungsorientierte Vertei­lungsprinzip der Schulkonkurrenz die Klassenlage der Schüler – mit Ausnahmen – repro­duziert.

Mit angeborener Begabung hat das nichts zu tun. Auch mit Wirkungen von Sozialisation ist das nicht zu erklären. Würde man jedem Schüler und jeder Schülerin zum Lernen des Unterrichtsstoffes soviel Zeit, dazu die Mittel und Hilfestellungen einräumen, die sie je­weils benötigen, dann hätte sich die Sache mit der Chancengleichheit erledigt. Zur Aneig­nung von Wissen und Kenntnissen braucht es nämlich keine Chancen und schon gar kei­ne gleichen Chancen. Die stören nur. Dafür braucht es nur Umstände, die den individuel­len Bedingungen der Lernenden entsprechen. Aber die richtet das Schulwesen gerade nicht ein. Warum eigentlich nicht?

Vortrag von Prof. Dr. Freerk Huisken (Bremen)